Eine Streuobstwiese will gepflegt und zweimal im Jahr gemäht werden - zum Wohl der Tiere am besten mit einer Sense. Und die Arbeit mit einer Sense erfordert etwas Übung. Gestern hatten die Schülerinnen und Schüler des Seminarfachkurses Arten- und Biotopschutz die Möglichkeit, das Sensen unter fachmännischer Anleitung von Thomas Maschke zu lernen, auszuprobieren und zu üben. Nach einer kurzen Einführung ins Schärfen des Sensenblattes ging es ans Mähen. Das Mähgut wurde anschließend zusammengeharkt und der Wiese entnommen, um die Nährstoffe zu entfernen, denn besonders die mageren Wiesen sind die artenreichsten, Desweiteren entfernten die Schülerinnen und Schüler auch kleine Büsche und wirkten so der natürlichen Sukzession entgegen.

 

Die Wiese richtig in Schuss zu bekommen, wird noch etwas Zeit erfordern, denn einserseits muss sie weiter regelmäßig  ausgemagert werden und zweitens steht dort  noch ein massives, nicht heimisches Knallerbsengebüsch, das die Einsteiner gern durch ökologisch wertvollere einheimische Büsche wie Weißdorn, Pfaffenhütchen oder auch Schlehen ersetzen wollen, von denen sich Vögel ernähren und in denen sie auch brüten können. Außerdem soll die Streuobstwiese langfristig von Benjeshecken umgeben werden. Doch diese Projekte umzusetzen, erfordert die Mitarbeit von fleißigen Helfern. Daher sind alle herzlich eingeladen, unser großes Wiesenprojekt zu unterstützen. Wir planen dazu Einsätze an Samstagen!  Wer uns unterstützen und für die Natur etwas Gutes tun will, melde sich bei Frau Hänel!