Nach einem intensiven Wochenende in den Gastfamilien, in denen viel Spanisch gesprochen wurde, hat uns heute ein vielfältiges kulturelles Programm erwartet. Die Stadt Granada ist berühmt für ihre multikulturellen Einflüsse, die durch das Judentum, den Islam und das Christentum geprägt wurden. Während der Herrschaft der arabischen Nazaríe in Granada entstand das heutige Weltkulturerbe Alhambra - eine beeindruckende Stadt mit reichen Gartenanlagen, mehreren Palästen und zahlreichen Wasserspielen.
Die Festung leuchtet schon von den Aussichtspunkten im Stadtviertel Albaycin mit rötlichen Steinen - daher ihr Name, denn „hambra“ im Arabischen bedeutet „rot“, wie wir erfahren haben. Die herrschende Familie der Nazaríe wurde im Jahr 1492 von den katholischen Königen Fernando de Aragón und Isabella de Castilla besiegt - in demselben Jahr, in dem Christoph Kolumbus nach der Vertragsunterzeichnung mit Isabella de Castilla in Richtung Indien aufbrach und auf Amerika stieß.
Nach der beeindruckenden Stadttour zeigte unsere Fitnessuhr 20.000 Schritte - und in den märchenhaften Parkanlagen wären viele der Schülerinnen und Schüler gerne noch weitere Schritte gegangen - freiwillig!