Die diesjährige Europafahrt führte die AG Europa des Albert-Einstein-Gymnasiums in die Lagunenstadt Venedig sowie das umgebende Venetien. Nach einer Erkundung des Festlandsteils der Metropolenstadt Venedig (Mestre, mit dem historischen Glockenturm) ging es gleich in die weltberühmte Altstadt (Unesco-Weltkulturerbe), mit Stadtführung und Begehung unter anderem des Markusplatzes, der Rialtobrücke und der wichtigsten Stadtviertel der Lagunen-Metropole.
An den folgenden Tagen standen unter anderem ein Ausflug per Bus nach Chioggia ("die kleine schwester Venedigs"), an den Strand von Sottomarina und ins Po-Delta auf dem Programm. In Porto Marghera konnten sich die Schülerinnen und Schüler direkt ein Bild davon machen, was passiert, wenn Industrialisierung den Vorzug vor Umweltschutz bekommt, denn in der heute unter Naturschutz stehenden Lagune ist in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein riesiges Hafengebiet samt Raffinierien, Petrochemie und Schwerindustrie entstanden.
Per "Vaporetto" ( Wasserbus) folgte am Donnerstag ein Ausflug in die Lagune und auf die Inseln Burano, Torcello und Murano. Nicht wenige nahmen als Souvenir ein kunstvoll gefertigtes Stück aus Muranoglas mit. Am Freitag konnte individuell Venedig erkundet werden, was viele für eine Gondelfahrt, den Besuch eines Museums, einer Galerie oder schlicht und einfach für eine persönliche Erkundung Venedigs samt Shopping nutzten. Bei leicht nebligem, aber trockenem Wetter, teils Sonnenschein und bester Laune waren sich alle 36 (!) Teilnehmenden einig: Es war wunderschön! Die nächste Europafahrt kann kommen - wo es wohl hingehen wird...?
Die Amphibien stehen aufgrund der milden Temperaturen nun nach ihrer langen Winterstarre in den Startlöchern, um zu ihren Laichgewässern zu wandern. Da unsere Landschaft aber durch Straßen sehr zerschnitten ist, sterben dabei zahlreiche Lurche unter unseren Autoreifen. In Wahrendahl wird dies nun hoffentlich durch den Amphibienschutzzaun verhindert, den engagierte Einsteiner am 28.2. gemeinsam mit dem Nabu um Rudi Meyer errichtet haben. Highlight war für alle Beteiligten sicher, der kleine Fußmarsch mit abenteuerlicher Bachüberquerung zum Laichgewässer, wo wir verschiedene heimische Arten wie Grasfrosch, Faden- und Bergmolch und sogar einen Feuersalamander live erleben konnten. Danke an alle, die den Amphibien ihren freien Samstagvormittag geschenkt haben. Die Schwanz- und Froschlurche haben keine Stimme und brauchen unsere Unterstützung!
Am 24. und 26. Februar haben wir zusammen mit dem Waldpädagogen Bernd Schindler eine Pflanzaktion in unserem heimischen Wald durchgeführt. So machten wir uns während der ersten Stunde am 24.02. mit der Klasse 5D und am 26.02. mit der Klasse 5C in Richtung des Pflanzgatters auf, wo wir unter Anleitung die neuen Setzlinge einpflanzen sollten. Das Pflanzgatter stand in „Friedrichswald“ (zur Orientierung gegenüber dem Restaurant Heisenküche) und so mussten wir doch einen kleinen Fußmarsch durch den Wald vor unserer Tür auf uns nehmen.
Wir trafen gegen 09:15 Uhr am Pflanzgatter ein und hatten dann etwa 2 Stunden Zeit für das Pflanzen der Weißtannensetzlinge 🌲und -natürlich- auch ein wenig Zeit für Spiel und Waldinfos, auch einen warmen Kakao gab es vor Ort zur Stärkung. „Bewaffnet“ mit Handschuhen und Spaten pflanzten wir insgesamt mit beiden Klassen 100 Setzlinge ein und unterstützten so die Aufforstung unseres Waldes. Es war insgesamt eine tolle Aktion unter launiger und informativer Anleitung durch Herrn Schindler sowie starken Händen unserer Schülerinnen und Schüler.
Victoria Pach (Klasse 10D) und Simon Eike Weiß (Jahrgang 12) haben in diesem Jahr Preise beim regionalen Vorentscheid des Europäischen Schulwettbewerbs gewinnen können. Beide hatten im Rahmen der Europa-AG an ihren Projekten gearbeitet und diese unter der Betreuung von Cord Wilhelm Kiel - der als Kreisvorsitzender der Europa-Union Hameln-Pyrmont, welche gemeinsam mit der Volksbank den Vorwettbewerb sponsert, die Preise überreichte - fristgerecht eingereicht.
Victoria hatte eine Kurzgeschichte im Modul "Gewalt ist keine Option" eingereicht, Simon einen Text im Modul "Heißer Planet - schrumpfende Rechte?" Beide hoffen jetzt - mit zahlreichen weiteren Teilnehmenden aus der Europa-AG, die inzwischen ihre Arbeiten fertig gestellt haben - auf die Landesprämierung. Die Landesjury tritt in der kommenden Woche (ab 23. Februar) zusammen.
Im Rahmen der Feierstunde hielten auch Linus Sturm und Maya McKay aus dem Jahrgang 13 kurze Grußworte und wiesen auf die Aktivitäten der neu gegründeten Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) im Landkreis Hameln-Pyrmont hin.
Am 19.2. öffnete unsere Schulgemeinschaft die Türen für Schülerinnen und Schüler des zukünftigen 5. Jahrgangs, damit diese etwas AEG-Luft schnuppern und sich über unsere Schule informieren konnten, denn Anfang Mai haben sie die Qual der Wahl, sich für eine weiterführende Schule nach vier Jahren Grundschulzeit zu entscheiden. Es gab vielfältige Mitmachangebote in den Naturwissenschaften, den Sprachen, in Geschichte, bilingual Erdkunde und den musisch-künstlerischen Fächern sowie einen Parcours in der frisch sanierten Turnhalle am Einsiedlerbach. Aber nicht nur die einzelnen Fächer präsentierten sich, sondern auch Arbeitsgemeinschaften wie die Zirkus-AG, das Orchester und die Bigband, die ihr Können bereits in der Eröffnungsveranstaltung in der Aula unter Beweis stellten. Schulsanitäter, der Schulgarten, die Europa- und die Vertikaltuch-AG zeigten ebenfalls Einblicke in ihre Arbeit. Für das leibliche Wohl sorgte der 12. Jahrgang mit Bratwürstchen und Crêpes, die aber auch von Französischkursen in der unteren Pausenhalle gebacken wurden, sodass der herrliche Duft überall durch das Gebäude zog. Der Tag war sehr gut besucht und von allen Seiten erfuhren unsere Schule sehr viel Wertschätzung für die Arbeit, die alle Einsteiner dort täglich leisten. Ein großer Dank gilt von Herzen allen, die zum Gelingen dieses Tags beigetragen haben, die Crêpesteig gespendet, Würstchen gegrillt, die Schülerversuche und Stände betreut, Musikinstrumente vorgestellt, die Garderobe organisiert und die bei den Vorführungen mitgewirkt haben. Ohne dieses Engagement wäre unsere Schule nicht was sie ist!




