Am 24. und 26. Februar haben wir zusammen mit dem Waldpädagogen Bernd Schindler eine Pflanzaktion in unserem heimischen Wald durchgeführt. So machten wir uns während der ersten Stunde am 24.02. mit der Klasse 5D und am 26.02. mit der Klasse 5C in Richtung des Pflanzgatters auf, wo wir unter Anleitung die neuen Setzlinge einpflanzen sollten. Das Pflanzgatter stand in „Friedrichswald“ (zur Orientierung gegenüber dem Restaurant Heisenküche) und so mussten wir doch einen kleinen Fußmarsch durch den Wald vor unserer Tür auf uns nehmen.
Wir trafen gegen 09:15 Uhr am Pflanzgatter ein und hatten dann etwa 2 Stunden Zeit für das Pflanzen der Weißtannensetzlinge 🌲und -natürlich- auch ein wenig Zeit für Spiel und Waldinfos, auch einen warmen Kakao gab es vor Ort zur Stärkung. „Bewaffnet“ mit Handschuhen und Spaten pflanzten wir insgesamt mit beiden Klassen 100 Setzlinge ein und unterstützten so die Aufforstung unseres Waldes. Es war insgesamt eine tolle Aktion unter launiger und informativer Anleitung durch Herrn Schindler sowie starken Händen unserer Schülerinnen und Schüler.
Victoria Pach (Klasse 10D) und Simon Eike Weiß (Jahrgang 12) haben in diesem Jahr Preise beim regionalen Vorentscheid des Europäischen Schulwettbewerbs gewinnen können. Beide hatten im Rahmen der Europa-AG an ihren Projekten gearbeitet und diese unter der Betreuung von Cord Wilhelm Kiel - der als Kreisvorsitzender der Europa-Union Hameln-Pyrmont, welche gemeinsam mit der Volksbank den Vorwettbewerb sponsert, die Preise überreichte - fristgerecht eingereicht.
Victoria hatte eine Kurzgeschichte im Modul "Gewalt ist keine Option" eingereicht, Simon einen Text im Modul "Heißer Planet - schrumpfende Rechte?" Beide hoffen jetzt - mit zahlreichen weiteren Teilnehmenden aus der Europa-AG, die inzwischen ihre Arbeiten fertig gestellt haben - auf die Landesprämierung. Die Landesjury tritt in der kommenden Woche (ab 23. Februar) zusammen.
Im Rahmen der Feierstunde hielten auch Linus Sturm und Maya McKay aus dem Jahrgang 13 kurze Grußworte und wiesen auf die Aktivitäten der neu gegründeten Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) im Landkreis Hameln-Pyrmont hin.
Am 19.2. öffnete unsere Schulgemeinschaft die Türen für Schülerinnen und Schüler des zukünftigen 5. Jahrgangs, damit diese etwas AEG-Luft schnuppern und sich über unsere Schule informieren konnten, denn Anfang Mai haben sie die Qual der Wahl, sich für eine weiterführende Schule nach vier Jahren Grundschulzeit zu entscheiden. Es gab vielfältige Mitmachangebote in den Naturwissenschaften, den Sprachen, in Geschichte, bilingual Erdkunde und den musisch-künstlerischen Fächern sowie einen Parcours in der frisch sanierten Turnhalle am Einsiedlerbach. Aber nicht nur die einzelnen Fächer präsentierten sich, sondern auch Arbeitsgemeinschaften wie die Zirkus-AG, das Orchester und die Bigband, die ihr Können bereits in der Eröffnungsveranstaltung in der Aula unter Beweis stellten. Schulsanitäter, der Schulgarten, die Europa- und die Vertikaltuch-AG zeigten ebenfalls Einblicke in ihre Arbeit. Für das leibliche Wohl sorgte der 12. Jahrgang mit Bratwürstchen und Crêpes, die aber auch von Französischkursen in der unteren Pausenhalle gebacken wurden, sodass der herrliche Duft überall durch das Gebäude zog. Der Tag war sehr gut besucht und von allen Seiten erfuhren unsere Schule sehr viel Wertschätzung für die Arbeit, die alle Einsteiner dort täglich leisten. Ein großer Dank gilt von Herzen allen, die zum Gelingen dieses Tags beigetragen haben, die Crêpesteig gespendet, Würstchen gegrillt, die Schülerversuche und Stände betreut, Musikinstrumente vorgestellt, die Garderobe organisiert und die bei den Vorführungen mitgewirkt haben. Ohne dieses Engagement wäre unsere Schule nicht was sie ist!
Von der 2. bis zur 5. Stunde liefen am 17.2. Minions, Feen, verschiedenste Tiere wie z.B. eine richtig dicke Kuh, diverse schräge Gestalten und sogar ein Nokia-Handy durch die endlich wieder geöffnete Turnhalle, denn der 12. Jahrgang hatte für die "Kleinen" das traditionelle Faschingsturnen vorbereitet und diese hatten sich bei der Kostümierung auch in diesem Jahr mächtig ins Zeug gelegt. Taue, Tischtennis, Volleyball, Fußbälle, Hockeyschläger und Luftballons luden zum freien Spielen ein, aber auch verschiedene Staffelläufe wurden als Klassenwettbewerbe durchgeführt. Für das leibliche Wohl sorgte ebenfalls der 12. Jahrgang, der mit dem Erlös seine Abikasse auffüllt. Ein großer Dank geht an das großartige Organisationsteam sowie die beteiligten Sportlehrkräfte rund um Anna Dehmann und Sabine Ernst.
In der Garten-AG stehen zur Zeit alle Zeichen auf Biber: Die Einsteiner arbeiten gerade an einem großen Projekt zum Biber, um für mehr Akzeptanz für den pelzigen Landschaftsgestalter zu werben, denn der putzige Nager ist erst seit 2020, nachdem der Mensch ihn fast ausgerottet hatte, wieder ins Weserbegland zurückgekehrt und breitet sich entlang der Weser und ihren Nebenflüssen rasant aus, weil es überall noch freie Reviere gibt. Im Rahmen des Projektes besuchte auch eine kleine Delegation der Garten-Kids die Kinderreaktion Lollipop von Radio Aktiv, denn sie wollen auch über das Radio, Menschen für den Biber und seinen positiven Einfluss auf die Natur begeistern. Nach einem kurzen Besuch im Studio stellten die Redakteurinnen Valentina und Luna den Einsteinern viele interessante Fragen zum Biber und seiner Lebensweise. Dabei wurde klar, dass es gar nicht so leicht ist, frei ins Mikro zu sprechen, wenn man aufgeregt ist. Wir sind auf jeden Fall jetzt schon auf den fertigen Beitrag gespannt, aber bis dahin sind noch weitere Treffen nötig und es wird noch ein bisschen dauern, bis er gesendet werden kann. Die Begeisterung für den Biber, der als Schlüsselart die Artenvielfalt überall dort fördert, wo er zu werkeln beginnt, teilen allerdings nicht alle. Viele Menschen haben Vorbehalte, weil es durchaus Konflikte geben kann, wenn der Biber beginnt, Wasser anzustauen. Aber die Einsteiner sind überzeugt, dass das Zusammenleben mit dem Biber gelingen kann, wenn alle Beteiligten ihm eine Chance geben, das Gespräch und gemeinsam kluge Lösungen für die Problemstellen suchen. Die positiven Effekte müssten eigentlich alle Skeptiker überzeugen, finden die Einsteiner. Wir sollten uns freuen, dass der Biber in unsere Region zurückgekommen ist und zulassen, dass er unsere viel zu aufgeräumte Landschaft wieder ein bisschen wilder und artenreicher macht.
Weitere Beiträge …
- Erfolgreiche TeilnehmerInnen der Matheolympiade geehrt
- Garten-Kids im Biberfieber - Exkursion ins Biberrevier mitten in den Zeugnisferien
- Skikurs in St. Valentin am Reschensee (Südtirol)
- Handballerinnen der Jahrgänge 5-7 des AEG: Erfolgreiche Teilnahme und ein guter dritter Platz beim Turnier „Jugend trainiert für Olympia“




